Sonntag, 25. Mai 2014

Badenova verkauft mehr Strom und Gas

Die Badenova AG & Co. KG mit Sitz in Freiburg hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Jahresüberschuss von knapp 54 Mio. Euro abgeschlossen. Ein Jahr zuvor waren es noch 60,2 Mio. Euro. Seinen Strom- und Gasabsatz konnte der Versorger hingegen steigern.Der Bilanzgewinn belief sich im vergangenen Jahr auf 52,2 Mio. Euro. Das sind 3,43 Mio. Euro weniger als im Vorjahr. Die Badenova-Gruppe hat insgesamt einen konsolidierten Umsatz von 794,7 Mio. Euro erwirtschaftetet und somit 97,7 Mio. Euro mehr als 2012. Strom- und Gasabsatz sind hingegen im Vergleichszeitraum gestiegen. Beim Strom haben die Freiburger einen Mengenzuwachs von 28,7 % in ihrer Bilanz ausgewiesen. Insgesamt verkaufte der Versorger knapp 2,4 Mrd. kWh im vergangenen Jahr. Im Vorjahr waren es 1,85 Mrd. kWh Strom. Den Gasabsatz konnte das Unternehmen um 5,1 % auf 8,3 Mrd. kWh steigern. „Auslöser hierfür ist einerseits die kühle Witterung, aber auch, dass wir in allen Segmenten, Privat- und Geschäftskunden, gewachsen sind“, teilte Finanzvorstand Maik Wassmer mit. Die Erdgaspreise seien über den Jahreswechsel hinaus unverändert und somit seit drei Jahren stabil. Auf die Stromerzeugung mittels Gas hat Badenova nach eigenen Angaben auch 2013 verzichtet. Dies wäre ansonsten ein Verlustgeschäft geworden, so Wassmer. Daher stand die Gasturbine im Freiburger Wärmeverbundkraftwerk still. Die Badenova ist daran beteiligt. Auch die derzeitige Fördersituation bei der Biomasse verhindere, dass dieses bei Badenova junge Geschäftsfeld wirtschaftlich betrieben werden könne.

Zuwachs im Privatkundenbereich

Nach Auskunft einer Unternehmenssprecherin hat der Versorger derzeit etwa 140 000 Privatkunden und damit einen Kundenzuwachs. Im vergangenen Jahr seien es noch etwa 130 000 gewesen. Seit 2011 erhalten Privatkunden standardmäßig Ökostrom. Zudem hat der Versorger auch eine Reihe großer Unternehmen als Kunden gewinnen können, wie beispielsweise Puma, Microsoft Corporation oder die Sick AG, wie das Unternehmen offiziell mitteilte. Zudem konnte eine Steigerung bei der Gasnetzdurchleitung erzielt werden, hier stieg das Volumen von 15,56 auf 16,15 Mrd. kWh. Die Stromnetzdurchleitung betrug 2013 insgesamt 1,48 Mrd. kWh und somit rund 140 Mio. kWh mehr als 2012. Die Steigerung führt der Versorger unter anderem auf die übernommenen Netzgebiete zurück. Im Juli 2012 ist Bad Krozingen hinzugekommen und im Juli 2013 Heitersheim. Der Versorger aus Südbaden hatte 2013 außerdem eine gesellschaftsrechtliche Änderung: Aus der "kleinen" ist zum 1. Januar 2014 eine "große" Netzgesellschaft geworden. Damit seien Betrieb und Verkauf konsequent getrennt worden. Künftig wolle die Badenova-Gruppe weiterhin die Energiewende unternehmerisch voranbringen, dabei jedoch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten. Bereits getätigte Investitionen zum Beispiel in Windenergie und den kommunalen Klimaschutz würden zwar die kommunale Energiewende voranbringen, „tragen jedoch nicht unmittelbar und kurzfristig zu mehr Ertrag bei“, teilte der Freiburger Versorger in seiner Bilanz mit.

Der vorstehende Beitrag wurde bereitgestellt von:

E&M powernews 

Mai 16, 2014

Heidi Roider

Tel: +49 8152 9311-0

Fax: +49 8152 9311-22

info[ @]emvg.de© 2014 

E&M GmbH Alle Rechte vorbehalten

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen