Samstag, 26. Juli 2014

Rümmler: "Auf See ist unser Ziel, für unter zehn Cent zu erzeugen"


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Organisatorisch sind bei Eon nun alle Kraftwerke unter einem Dach zusammengefasst. Warum und wie das Unternehmen insbesondere die Zukunft von Offshore-Wndparks sieht, darüber sprach E&M mit Eckhardt Rümmler, dem Chef von Eon Climate & Renewables.
E&M: Herr Rümmler, Eon managt neuerdings ihre fossilen und regenerativen Kraftwerke organisatorisch unter einem Dach. Macht das Sinn?

Rümmler: Eindeutig ja. Als Eon 2007 begann, regenerative Kraftwerke aufzubauen, war das ein Start-up-Geschäft. Dieses Geschäft ist mittlerweile erwachsen geworden. Auch wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien weitergeht, sind wir davon überzeugt, dass in den nächsten Dekaden noch fossile Kraftwerke notwendig sind – in welchem Marktsystem auch immer. Dieses neue Marktsystem gilt dann sowohl für die fossilen als auch die regenerativen Energien.

E&M: Ist die Zusammenstellung der Kraftwerkseinheiten als Vorbereitung auf das künftige Marktsystem zu verstehen?

Rümmler: In vielen Märkten, in denen wir unterwegs sind, hat es eine solche Reform schon gegeben oder sie befindet sich aktuell in der Umsetzung. Wir holen eher eine Entwicklung nach. Auch von der technischen Seite ist die Zusammenlegung sinnvoll. Zwischen einem Transformator für einen Offshore-Windpark und einem Transformator für ein Gaskraftwerk gibt es technologisch keine Unterschiede. Das technologische Know-how, das wir in unserer konventionellen Kraftwerkssparte über Jahre gewonnen haben, brauchen wir für die neue, zusammengelegte Einheit. Denn Eon wird in den kommenden Jahren den Wachstumsschwerpunkt auf die erneuerbaren Energien legen, während die Konsolidierungsphase bei den konventionellen Kraftwerken andauern wird.

E&M: Eon hat die Stilllegung von Kraftwerken mit einem Volumen von 11 000 Megawatt bis zum Jahr 2015 angekündigt. Gibt es darüber hinaus schon ein Stilllegungsprogramm 2.0?

Rümmler: Ich wehre mich immer gegen solche Bezeichnungen. Daher auch ein klares Nein auf die Frage, ob es ein Stilllegungsprogramm 2.0 gibt. Vielmehr beobachten wir die Wirtschaftlichkeit unserer Kraftwerke jeden Tag. Wenn ein Kraftwerk über einen mittelfristigen Zeitraum, sagen wir ein bis zwei Jahre, rote Zahlen schreibt, muss es stillgelegt oder eingemottet werden. So werden wir auch weiterhin verfahren.

"Ohne die fossilen Kraftwerke wird es für einen längeren Zeitraum nach meiner Einschätzung nicht gehen"


E&M: Wenn der Eon-Vorstand künftig den Investitionsschwerpunkt auf die erneuerbaren Energien legt, ist er dann nicht gleichzeitig der Totengräber der eigenen konventionellen Kraftwerke?

Rümmler: Nein, das Marktmodell für die konventionellen Kraftwerke hat sich geändert. In der Vergangenheit kam es nur darauf an, so viele Kilowattstunden wie möglich zu erzeugen. Heute müssen wir die Kraftwerke so fahren, dass sie mit der Einspeisung der erneuerbaren Energien korrespondieren. Die Betriebsstunden sinken, deshalb ist es wichtig, dass diese Kraftwerke durch ein geändertes Marktsystem auch künftig Geld verdienen. Denn selbst wenn wir in einigen Jahren bei 50 Prozent erneuerbarer Stromeinspeisung sind, brauchen wir weiterhin eine größere Anzahl Gas- und Kohlekraftwerke. Ohne die fossilen Kraftwerke wird es für einen längeren Zeitraum nach meiner Einschätzung nicht gehen.

E&M: Wieviel Geld plant Eon in den kommenden Jahren in erneuerbare Energien zu investieren?

Rümmler: Eine Gesamtsumme lässt sich derzeit schwer sagen. Absehbar ist aber, dass wir rund die Hälfte des Budgets außerhalb von Europa investieren wollen. Unser Investitionsschwerpunkt in Deutschland ist für die nächste Zeit die Offshore-Windenergie, namentlich das Projekt Amrumbank West, das wohl im nächsten Jahr vollständig in Betrieb gehen wird. Wir haben hierzulande auch mehrere Onshore-Windparks in Entwicklung, Investitionsentscheidungen sind aber noch nicht gefallen.




E&M: Eon hat bereits vor längerer Zeit weitere Projektrechte für Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee erworben. Wann werden diese Vorhaben realisiert?

Rümmler: Es gibt für jedes dieser Vorhaben einen Projektplan. Die Umsetzung hängt einzig und allein vor den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Dabei ist auch die Frage entscheidend, ob wir diese Projekte später allein oder mit Partnern betreiben wollen. Eine weitere Option ist der Verkauf. Wir haben uns längst von dem früheren Utility-Modell verabschiedet, Assets nur noch für uns allein umzusetzen. Wir haben viel mehr Projekte in der Entwicklung als wir letztendlich als Eon alleine investieren werden und wollen. Es hängt alles von der Markt- und Nachfragesituation, deshalb gibt es auch keinen festgelegten Zeitplan für weitere Offshore-Windprojekte in Deutschland.

"Der ab 2020 vorgesehene Systemwechsel zu einem Ausschreibungsmodell macht uns Sorgen"


E&M: Haben sich für Eon die Chancen, in Offshore-Windenergieprojekte zu investieren, nach der jüngst beschlossenen Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes verbessert oder verschlechtert?

Rümmler: Wir stehen hinter dem Grundgedanken, dass es zu Kosteneinsparungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien kommen muss. Daher können wir auch gut mit den Regelungen für die Offshore-Windenergie leben, da sie dokumentieren, dass diese Technologie eine Lernkurve durchläuft. Was uns Sorgen macht, ist der ab 2020 vorgesehene Systemwechsel zu einem Ausschreibungsmodell. Bei den langen Vorlaufzeiten für einen Offshore-Windpark wäre es gut, so schnell wie möglich zu wissen, mit welchen Einnahmen wir ab 2020 rechnen können. So schafft diese Situation derzeit Unsicherheiten für mögliche Investitionen.

E&M: Eon kündigt in eigenen Publikationen eine Kostenreduktion für Offshore-Windprojekte von 40 Prozent an. Ist dann davon auszugehen, dass im Projekt Amrumbank West die Kilowattstunde für rund zehn Cent produziert werden kann?

Rümmler: Das 40-Prozent-Einsparziel gilt insbesondere für die Projekte, die wir aktuell in der Entwicklung haben. Für Amrumbank West sind alle wesentlich Einkäufe und Verträge vor Jahren schon geschlossen worden. Künftig wollen wir schon die Kilowattstunde auf See für unter zehn Cent erzeugen. Das ist unser erklärtes Ziel.

E&M: Mit welchen Hebeln wollen Sie diese 40 Prozent erreichen?

Rümmler: Diese 40 Prozent lassen sich nur durch eine Vielzahl von Maßnahmen umsetzen, von denen ich einige nennen will. Es ist unverzichtbar, bei der Montage der Windturbinen so viel wie möglich bereits an Land vorzunehmen. Auf See ist alles aufwendiger und kostet viel mehr Zeit. Erhebliche Einsparungen sehen wir bei den Fundamenten, wo sich bereits einige Innovationen ankündigen. Ein anderer Punkt ist der Einsatz leistungsstärkerer Windturbinen, mit denen ein höherer Ertrag möglich ist. Bis die heutige Generation der erprobten work horses abgelöst sein wird, geht noch einige Zeit ins Land. Aber der Wechsel kommt. Es gibt weitere Stellschrauben bei Logistik und Planung für Einsparungen. Das 40-Prozent-Ziel noch in dieser Dekade zu erreichen, halten wir für machbar.


Eckardt Rümmler,
geboren 1960 im westfälischen Lengerich, ist seit Anfang Juni 2013 Vorsitzender der Geschäftsführung von Eon Climate & Renewables (ECR). Der studierte Schiffsbauingenieur begann seine Laufbahn in der Energiewirtschaft 1994 bei dem Eon-Vorgänger PreussenElektra. Vor seinem Wechsel auf den ECR-Chefsessel leitete Rümmler seit 2010 den Bereich Strategy & Corporate Development des Eon-Konzerns.
Juli 23, 2014
Ralf Köpke
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Vattenfall wieder in den schwarzen Zahlen


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Trotz eines Umsatzrückgangs hat der schwedische Vattenfall-Konzern im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014 wieder einen Gewinn verbuchen können. Der Umsatz des Vattenfall-Konzerns nahm im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 von 9,55 auf 8,95 Mrd. Euro ab. Wie das Unternehmen am 23. Juli mitteilte, sei das Geschäft weiterhin von einer geringen Nachfrage und fallenden Großhandelspreisen geprägt. Angesichts positiver Effekte wie durch den Verkauft des Hamburger Stromnetzes konnte der Konzern sein operatives Ergebnis auf 1,1 Mrd. Euro steigern. Im ersten Halbjahr 2013 musste Vattenfall noch einen Fehlbetrag von 1,62 Mrd. Euro ausweisen. Das Nachsteuerergebnis lag im ersten Halbjahr 2014 bei 638 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum -1,85 Mrd. Euro). Belastet wurde das Nachsteuerergebnis mit 434 Mio. Euro durch Rückstellungen für den Rückbau der Vattenfall-Kernkraftwerke in Deutschland. Bei der eigenen Stromerzeugung verbuchte Vattenfall im Berichtszeitraum einen Rückgang von 93,9 auf 89,6 Mrd. kWh. Der Stromabsatz lag mit 103,1 Mrd. kWh nahezu auf dem Niveau des Vorjahresergebnis (103,7 Mrd. kWh), der Wärmeabsatz rutschte von 18,7 auf 13,8 Mrd. kWh ab. Rückläufig war auch der Gasabsatz: Hier ging die verkaufte Menge von 35,0 auf 25,4 Mrd. kWh zurück. "Die Vattenfall-Gruppe hat eine gute Leistung mit einer hohen Anlagenverfügbarkeit in allen Erzeugungsarten gezeigt“, betont Øystein Løseth, Präsident und CEO von Vattenfall AB. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sei es dem Konzern gelungen, die Kosten zu senken und Unternehmensteile zu verkaufen. "Mit unserem Programm zur Reduzierung der Kosten, das auch weiterhin verfolgt wird, sind wir auf einem guten Weg. Wir rechnen damit, dass wir zu Ende dieses Jahres im Vergleich zum Jahr 2010 rund 25 Prozent Kosten eingespart haben werden", so Løseth.

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 Juli 23, 2014

Andreas Kögler


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Energie & Management

Dienstag, 22. Juli 2014

Merkel erwartet schwierige Diskussion zu Kapazitätsmarkt




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Nach der Sommerpause des Parlaments steht das Thema Kapazitätssicherung an. Das Thema ist auf höchster politischer Ebene angekommen, Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt Problembewusstsein.
Die Frage der sogenannten Kapazitätsmärkte zur Sicherung der Stromversorgung stehe als nächster Schritt an, sagte Merkel am 18. Juli bei ihrer traditionellen Sommer-Pressekonferenz in der Hauptstadt. „Da muss man jetzt sehr genau überlegen, nach welchen Kriterien macht man das“, so die Kanzlerin.

Es gehe um die Frage, welche Kraftwerke als wichtig für die Versorgungssicherheit eingestuft werden sollen: „Nehme ich da die modernsten, nehme ich da die lokal am wichtigsten, frage ich alle, ob sie wollen, dass ihre Kraftwerke in so eine Reserve hineinkommen“, beschreibt die Kanzlerin die möglichen Kriterien. Hinzu kämen europäische Fragen, ergänzt sie und prognostiziert: „Das wird noch eine sehr ambitionierte Diskussion.“

Damit trifft die Kanzlerin den Nagel auf den Kopf. Denn auf der einen Seite haben die EVU ein Interesse daran, möglichst viele ihrer darbenden Kraftwerke durch Kapazitätszahlungen wieder wirtschaftlich zu machen. Andererseits warnen Experten vor neuen Dauersubventionen, die den Strompreis für nichtprivilegierte Verbraucher weiter steigen lassen würden.

Einbezogen werden müssen zudem übergreifende Ziele wie der Klimaschutz – was dafür spräche, nur moderne, emissionsärmere Kraftwerke zu fördern – und auch der europäische Binnenmarkt für Elektrizität, in dem Versorgungsengpässe grenzüberschreitend ausgeglichen werden sollten. Erzeugung nahe am Verbrauch hingegen könnte Netzausbau-Notwendigkeiten verringern. Angesichts dieser Gemengelage scheint derzeit nur eines klar: Man wird es nicht allen recht machen können. 
 
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Juli 21, 2014

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Montag, 21. Juli 2014

10 Tipps, mit denen Sie Kontakte zu anderen Unternehmern knüpfen und pflegen!

Tipps für den Aufbau und die Pflege von Geschäftsbeziehungen

Der Aufbau und die Pflege von werthaltigen Geschäftskontakten erfordert Zeit und Energie. Entsprechend systematisch sollten Unternehmer, Geschäftsführer und Vertriebler beim Auf- und Ausbau ihres Beziehungsnetzwerks vorgehen. Von nichts, kommt nichts – das gilt auch für das Networking. Denn nicht nur das Knüpfen von Kontakten, sondern auch deren Pflege erfordern Zeit und persönliches Engagement. Deshalb hier einige Tipps, worauf Sie beim Business Relationship Management, also beim systematischen Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen, achten sollten.

Tipp 1: Nicht blind drauflos kontakten!

Der Begriff „Business Relationship Management“ deutet es bereits an: Der Beziehungsaufbau und die Beziehungspflege im Business-Kontext ist nie zweckfrei. Vielmehr lautet das übergeordnete Ziel: Ihr Geschäft – und das Ihres Netzwerkpartners – soll hiervon mittel- oder langfristig profitieren. Analysieren Sie deshalb, bevor Sie mit dem Netzwerken beginnen, genau: Zu welchen Personen und Organisationen könnte sich ein Beziehungsaufbau direkt oder indirekt lohnen? Zum Beispiel, weil sie selbst lukrative Kunden werden könnten? Oder weil sie aufgrund ihres Netzwerks wichtige Empfehlungsgeber sein könnten? Oder weil Sie von ihrem Know-how profitieren könnten?

Tipp 2: Weniger Masse, mehr Klasse! Der Aufbau und die Pflege von persönlichen Beziehungen kosten Zeit. Entsprechend wichtig ist es, nicht mit Gott und der Welt Beziehungen zu pflegen. Studien belegen: Zu mehr als 150 Menschen kann niemand intensive Beziehungen unterhalten. Mögen es im Einzelfall auch ein Dutzend mehr Kontakte sein, so bleibt doch die Tatsache bestehen: Ihre Zeit ist begrenzt. Investieren Sie diese lieber in wenige fruchtbare als viele unfruchtbare Kontakte. Definieren Sie für sich Kriterien, anhand derer Sie entscheiden: Mit diesen Personen oder Organisationen will ich eine enge (Geschäfts-)Beziehung aufbauen und mit jenen nicht. Und überlegen Sie sich zum Beispiel vor und zu Beginn von Kongressen (anhand der Teilnehmerliste): Mit wem möchte ich warum Kontakt aufnehmen? Sonst ist die Gefahr groß, dass Ihre neuen Kontakte Zufallsbekanntschaften sind, die Ihnen geschäftlich nichts nützen. Und haben Sie keine Angst davor, eine Kontaktanfrage – zum Beispiel via Xing – auch mal abzulehnen. Denn auch für das Networking in Social Media gilt: Nicht die Masse, sondern die Klasse der Kontakte macht‘s.

Tipp 3: Zeit fürs Networking einplanen! Ein gutes Netzwerk fällt nicht vom Himmel. Sie müssen es sich erarbeiten. Beschließen Sie deshalb zum Beispiel: Künftig investiere ich zehn Prozent meiner Arbeitszeit in den Auf- und Ausbau von Business-Kontakten. Denn wer aus Zeitmangel nie ein Verbandsmeeting besucht, kann dort auch keine Personen kennenlernen. Und wer Bekannte nie „einfach mal so“ anruft, besucht oder einlädt, baut zu ihnen auch keine persönliche Beziehung auf. Im Gegenteil: Die Beziehung erkaltet mit der Zeit. Dies gilt übrigens auch für Stammkunden. Auch diese sollten Sie öfter mal „anlasslos“ kontaktieren – und nicht nur, wenn eine Vertragsverlängerung ansteht. Denn sonst ist die Gefahr groß, dass zwischenzeitlich ein Mitbewerber eine immer engere Beziehung zu Ihrem Kunden aufbaut. Mit der Konsequenz: Sie sind Ihren Stammkunden irgendwann los.

Tipp 4: Eine gute Vorbereitung ist das A und O! „Oh Schreck, oh Graus, wie spreche ich die Person an? Und worüber rede ich mit ihr?“ Das fragen sich Menschen oft, die jemand kontaktieren möchten – zum Beispiel auf einer Fachtagung. Dabei können die Kontaktaufnahme und Themenwahl ganz einfach sein, wenn Sie sich adäquat vorbereiten. Angenommen Ihre Zielperson ist Geschäftsführer einer mittelständischen Firma. Dann schauen Sie sich doch mal auf die Firmenwebseite? Wie präsentiert sich Ihre Zielperson dort? Wirkt sie für einen Geschäftsführer eher locker oder steif? Und steht auf der Webseite eventuell ihr Lebenslauf? Wenn nicht, schauen Sie mal bei Xing oder LinkedIn. Und googeln Sie, was im Internet über Ihre Zielperson und ihr Unternehmen steht. Vielleicht hat sie ja Fachartikel geschrieben. Dann könnte ein Gesprächseinstieg sein: „Herr Meyer (oder Frau Müller), vor kurzem las ich einen Artikel von Ihnen zum Thema x in der Zeitung y. Der hat mich sehr inspiriert, weil ….“ Ein solcher Gesprächseinstieg schmeichelt fast jedem, und schon ist das Eis gebrochen.

Tipp 5: Wer gut drauf ist, kommt gut an! Bevor Sie jemand persönlich kontakten, sollten Sie sich fragen: Bin ich überhaupt in der Stimmung hierfür? Denn wenn Sie schlecht drauf sind und eigentlich keine Lust auf Small Talk haben, dann spürt Ihr Gegenüber dies sofort – nicht nur anhand Ihrer (Körper-)Sprache. Besonders verräterisch sind Ihre Augen. Lassen Sie das Networking also sein, wenn Sie schlecht drauf sind. Oder versetzen Sie sich zuvor in eine gute Stimmung. Zum Beispiel, indem Sie zwei, drei Minuten an ein schönes Erlebnis denken. Beispielsweise an Ihren letzten Urlaub oder einen tollen geschäftlichen Erfolg. Dann verbessert sich auch Ihre Laune, und Sie gehen frohen Mutes auf andere Leute zu.


Tipp 6: Wertschätzend kommunizieren! Denken Sie beim Networking stets daran: Das Ziel ist es nicht, kurzfristig einen Deal unter Dach und Fach zu bringen. Vielmehr geht es darum, tragfähige, weil auf wechselseitiger Wertschätzung beruhende Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Das setzt voraus, dass Sie ein echtes Interesse an der Zielperson haben. Ihre Hauptbotschaft an sie sollte sein: „Ich finde Sie und das, was Sie tun, interessant.“ Diese Botschaft können Sie Ihrem Partner nicht vermitteln, wenn Sie fortwährend von sich und dem, was sie tun, erzählen. Hören Sie Ihrem Gesprächspartner zu, stellen Sie weiterführende Fragen. Und versuchen Sie Gemeinsamkeiten herzustellen. Zum Beispiel, indem Sie, wenn Ihr Partner von einer Erfahrung berichtet, sagen: „Das kenne ich auch. Auch ich war mal in der Situation, dass ich ….“ Und denken Sie daran: Jeder Mensch ist für Lob empfänglich. Sagen Sie deshalb, wenn Ihr Partner einen interessanten Gedanken äußert: „Das ist ein interessanter Aspekt. So habe ich die Sache noch nicht gesehen.“ Doch Vorsicht! Werden Sie nicht zum plumpen Schmeichler. Denn wichtig ist, dass Sie auf Augenhöhe kommunizieren. Schließlich wollen Sie ein attraktiver Partner sein. Das setzt voraus, dass Sie – situationsabhängig – auch Dinge von sich preisgeben. Zum Beispiel, indem sie sagen: „Als Vater zweier Kinder weiß ich ….“ Oder: „In unserem Betrieb haben wir die Erfahrung gesammelt, dass …“ Damit senden Sie an Ihren Gesprächspartner das Signal: Ich bin bereit, mich mit Ihnen über mehr als den letzten Vortrag zu unterhalten. Auf dieses Angebot kann Ihr Gegenüber, sofern gewünscht, eingehen, und Sie haben den Grundstein für ein Vertiefen des Kontaktes oder der Beziehung gelegt.

Tipp 7: Zuerst geben, dann nehmen! Selbstverständlich geht es beim Business Relationship Management letztlich ums Geschäft. Doch überstürzen Sie nichts. Auch Geschäftsbeziehungen müssen wachsen. Und wer stets etwas will, aber selten etwas gibt, wirkt schnell unsympathisch. Damit andere Menschen zu Ihnen Vertrauen fassen, müssen Sie zu Vorleistungen bereit sein. Zum Beispiel, indem Sie im Gespräch Wissen preisgeben. Angenommen Ihr Partner erzählt, er habe Probleme mit der Steuerung eines Projekts, dann können Sie erwidern: „Wir hatten dieses Problem auch. Da hat es sich bewährt ….“ Oder: „Haben Sie schon von der Methode X gehört? Die hat das Unternehmen Y vor einiger Zeit erfolgreich angewendet, um …“ Und wenn Sie selbst keinen Rat wissen? Dann können Sie eventuell den Kontakt zu einer Person oder Organisation herstellen, die helfen kann. Durch solche Gefälligkeiten sammeln Sie Pluspunkte. Und Ihre Kontaktperson ist ebenfalls zunehmend zu solchen Gefälligkeiten bereit.

Tipp 8: Kontakte mit System ausbauen Ein Kontakt ist noch keine Beziehung. Erst aus einer Vielzahl von Kontakten erwächst in der Regel eine tragfähige Beziehung. Das heißt: Einmal geknüpfte Kontakte sollten Sie pflegen, damit sie nicht erkalten. Das erfordert Zeit – Zeit, die Ihnen im Arbeitsalltag, wenn stets etwas Dringendes zu erledigen ist, schnell fehlt. Entsprechend systematisch sollten Sie bei der Kontaktpflege und dem Beziehungsausbau vorgehen. Tragen Sie also bei Personen, die Ihnen wichtig sind, zum Beispiel ein Jahr im Voraus alle zwei Monate im Kalender ein: „Müller anrufen“. Sonst ist, ehe Sie sich versehen, ein halbes Jahr verstrichen und der lauwarme Kontakt ist wieder kalt. Und überlegen Sie sich, wie Sie sich den Ihnen wichtigen Personen zwischenzeitlich immer wieder in Erinnerung bringen können – ohne stets ein großes Event zu planen. Hierfür gibt es einfache Wege. Angenommen Ihr Netzwerk-Partner ist Geschäftsführer eines IT-Unternehmens mit 50 Mitarbeitern und Sie lesen in der Zeitung einen Artikel darüber, vor welchen Herausforderungen mittelständische IT-Unternehmen stehen. Was spricht dann dagegen, diesen Artikel einzuscannen und dem Geschäftsführer zu mailen? Zum Beispiel mit einem kurzen Anschreiben wie: „Am Wochenende las ich in der Zeitung x den Artikel ‚…‘. Dabei musste ich an Sie denken. Vielleicht enthält der Artikel ein, zwei Anregungen für Sie.“ Und schon haben Sie sich beim Gegenüber wieder in Erinnerung gebracht. Doch nicht nur dies! Sie haben sich auch einen Gesprächsaufhänger für ein mögliches Telefonat geschaffen, in dem Sie fragen: „Konnten Sie mit dem Artikel etwas anfangen oder …?“

Tipp 9: Vernetzen Sie Ihre Kontakte Ein Netz ist keine Schnur, sondern es besteht aus vielen kreuz und quer miteinander verwobenen Fäden. Deshalb sollten Sie auch daran mitwirken, Beziehungen zwischen Ihren Netzwerkpartnern zu knüpfen. Angenommen ein befreundeter Manager möchte die Webseite seines Unternehmens neu layouten und wendet sich an Sie. Doch Sie bieten diese Leistung nicht an. Was spricht dann dagegen, ihm einen Webdesigner zu empfehlen, mit dem Sie gute Erfahrungen gesammelt haben? Das Ergebnis: Zwei Personen sind Ihnen dankbar. Der Manager, weil er eine Empfehlung bekam, und der Webdesigner, weil Sie ihn bei einem potenziellen Kunden ins Gespräch brachten. Davon profitieren indirekt auch Sie. Denn beide werden sich irgendwann revanchieren. Sei es, indem Sie Ihnen ebenfalls einen Kontakt vermitteln oder Ihnen einen anderen Gefallen tun.

Tipp 10: Misten Sie Ihre Kontakte ab und zu aus Lassen Sie (Business-)Kontakte, die Ihnen nichts bringen, gezielt einschlafen. Denn auch das Pflegen solcher Kontakte kostet Zeit – Zeit, die Ihnen anschließend zum Auf- und Ausbau wertvoller Beziehungen fehlt.


Quelle: http://www.unternehmer.de/management-people-skills/143990-10-tipps-mit-denen-sie-kontakte-zu-anderen-unternehmern-knuepfen-und-pflegen/2

Mittwoch, 16. Juli 2014

Höhe der EEG-Umlage für Haushaltsstromkunden in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2014 (in Euro-Cent pro Kilowattstunde)

Statistik: Höhe der EEG-Umlage für Haushaltsstromkunden in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2014 (in Euro-Cent pro Kilowattstunde) | Statista
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Institute: Bundesregierung verfehlt Energiekonzept-Ziele


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Die im Energiekonzept der Bundesregierung 2010 festgelegten Energieeinsparungs- und Klimaziele werden laut einer vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragten Studie wahrscheinlich nicht erreicht.Laut dem Energiekonzept der Bundesregierung soll Deutschland im Jahr 2050 seinen Energieverbrauch gegenüber 2008 halbiert haben und 80 % weniger Treibhausgase ausstoßen als 1990. Die Wissenschaftler von Prognos, EWI und GWS prognostizieren für das Jahr 2050 jedoch nur einen Rückgang des Energieverbrauchs um 42 % sowie eine Emissionsminderung um 65 %. Bereits das Ziel für 2020 wird demnach verfehlt: Statt 40 % weniger CO2-Ausstoß würden nur 36 % erreicht. „Die Ziele des Energiekonzepts werden überwiegend nicht erreicht“, resümiert Michael Schlesinger von der Prognos AG. Dabei wirkten unter anderem die schrumpfende Bevölkerung, der wirtschaftliche Strukturwandel sowie steigende Energiepreise „begünstigend“ auf ein Sinken von Energieverbrauch und Emissionen. Dazu kommt, dass die erneuerbaren Energien eine „zunehmend bedeutende Rolle bei der Deckung des Energieverbrauchs“ spielen, wie Dietmar Lindenberger vom EWI betont. „Die Ausbauziele der Bundesregierung für Erneuerbare im Stromsektor werden bis 2020 sogar übertroffen.“ Dies ist laut Studie vor allem der weiter ansteigenden Eigenerzeugung durch dezentrale Photovoltaik außerhalb des EEG zu danken. Diese Eigenerzeugung wachse wegen insbesondere durch fortbestehende Ungleichbehandlungen von Eigenerzeugung und Stromfremdbezug bei Steuern, Abgaben und Umlagen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Förderung der erneuerbaren Energien nach 2030 grenzüberschreitend stattfindet, und zwar zunächst für Offshore- Wind in einem Nordsee-Cluster, später europaweit. Um die Ziele des Energiekonzepts zu erreichen, seien mehr Anstrengungen nötig. Dazu zeigen sich die Experten aber skeptisch. Energie- und Klimaschutzpolitik müssten eine dauerhaft hohe Priorität auf der politischen Agenda einnehmen, betonen sie und fordern auch Verhaltensänderungen von Wirtschaft wie privaten Energieverbrauchern: Diese müssten ihr Verhalten stärker am Klimaschutz ausrichten und die vorhandenen Effizienztechnologien konsequent nutzen. Erleichtert würde die Erreichung der Ziele durch ein international abgestimmtes Vorgehen beim Klimaschutz, heißt es weiter. Dieses wäre dann langfristig sogar mit gesamtwirtschaftlichen Vorteilen verbunden.

Strompreise steigen bis 2025 weiter, außer für die stromintensive Industrie

Die Wissenschaftler gingen bei ihrer Prognose von einem mittel- und langfristigen Wachstum der deutschen Wirtschaft von 1 %/a aus. Auf den internationalen Märkten erwarten sie reale Preisanstiege gegenüber derzeitigen Marktpreisen für Rohöl, Erdgas und Kesselkohle. Die Verbraucherpreise für Mineralölprodukte, Erdgas und Kohle würden im Wesentlichen von Weltmarktpreisen und Wechselkursen sowie durch Steuern und Abgaben bestimmt „sowie ab 2020 von CO2-Zuschlägen für private Haushalte und Unternehmen, die nicht am Emissionshandel teilnehmen“, lautet eine weitere Prognose. Bis 2025 steigen demnach die Strompreise in Deutschland für Haushalte, Handel und Gewerbe sowie Industrie. Für stromintensive Industrien hingegen sinken die Kosten für den Strombezug bis 2020 und nehmen danach kontinuierlich zu. Für die CO2-Zertifikate-Preise wird bis 2020 ein weiter moderates Niveau erwartet. Der Primärenergieverbrauch verringert sich im Betrachtungszeitraum durchgehend. Der Endenergieverbrauch geht laut der Prognose mittel- und langfristig in allen Verbrauchssektoren zurück. Die Endenergieproduktivität steige um knapp 2 %/a. Die Experten erwarten bei zunehmender Wertschöpfung einen sinkenden Energieverbrauch in der Industrie. Das gelte auch für den Sektor Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, wo mit einem „erheblichen Rückgang“ gerechnet wird, selbst in dynamisch wachsenden Branchen. Auch in den privaten Haushalten werde der Verbrauch zurückgehen und sogar im Verkehr. Dort vor allem als Folge zunehmend effizienter Pkw und Lkw, wozu auch der Ausbau der Elektromobilität beitrage. Zum Strommarkt heißt es, die nationalen Marktgebiete würden weiter zusammenwachsen. In Deutschland steige die installierte Erzeugungskapazität des Kraftwerksparks im Betrachtungszeitraum kontinuierlich an. Dabei bleibe die Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken bis 2030 stabil, anschließend nimmt sie laut der Prognose deutlich ab. „Die Benutzungsstunden von Gaskraftwerken gehen bis 2025 vor allem aufgrund zunehmender Erzeugung aus erneuerbaren Energien zurück“, heißt es weiter. Die Experten glauben, dass die Investitionskosten konventioneller Kraftwerkstechnologien in den nächsten Jahren stabil bleiben werden. Der Fokus zukünftiger Entwicklungen liege auf der Optimierung des Teillastverhaltens. Für die Bruttostromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung wird mit einem Anstieg bis 2040 gerechnet. Der größte Anteil an der deutschen Stromerzeugung entfalle nach 2030 auf die Windenergie. Dabei würden mit zunehmenden grenzübergreifenden Kooperationen Synergien erschlossen und die Kosten der Förderung gedämpft. In den kommenden Jahren seien weitere Kostendegressionen vor allem bei Windkraft- und Photovoltaikanlagen zu erwarten.

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Juli 14, 2014

Angelika Nikionok-Ehrlich

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Montag, 14. Juli 2014

Größte Länder weltweit nach ihrem Stromverbrauch im Jahr 2012 (in Terawattstunden)

Statistik: Größte Länder weltweit nach ihrem Stromverbrauch im Jahr 2012 (in Terawattstunden) | Statista
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Solarstrom-Speicherpark geht in Betrieb


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Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat am 11. Juli den nach
eigenen Angaben größten Solarstrom-Speicherpark Deutschlands in Betrieb
genommen.


Die für die Eigenstromproduktion entwickelte Anlage mit über 100 Systemkonfigurationen und einer Leistung von 1 MW integriert laut dem KIT leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterien, so dass der Strombedarf auch nachts und an Regentagen verlässlich gedeckt werden kann. „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Solarstrom-Produktion dadurch neuen Schub bekommen wird, weil sie viel kostengünstiger ist als der Bezug von Strom aus dem öffentlichen Netz“, sagte Projektleiter Olaf Wollersheim der Nachrichtenagentur dpa. Der Speicher-Solarpark auf dem KIT-Gelände in Leopoldshafen dient der Forschung. Mit diesem Park wollen die Forscher des KIT
untersuchen, wie eine Photovoltaikanlage betrieben werden muss, damit sie rentabel läuft und zugleich netzdienlich ist.  Umherauszufinden, welche Lastprofile wie am besten bedient werden können, sind die Teilanlagen daher nach unterschiedlichen Himmelrichtungen und Neigungswinkeln ausgerichtet. Auch die Anforderungen an Wechselrichter werden die Forscher durchspielen.
Sie seien das zentrale Bindeglied zwischen Solarmodulen, Batterien und  Stromnetz und „tragen dadaurch wesentlich zur Netzstabilität trotz schwankender Einspeiseleistung bei“.
Anlageninvestition von 1,5 Mio. Euro .

Der erzeugte Strom des Parks wird vom KIT selbst verbraucht. Damit lässt sich laut dem KIT im Verlauf eines Jahres etwa 2 % des Strombedarfs des KIT decken. Insgesamt wurden rund 1,5 Mio. Euro in die Anlage investiert. Dem stehe jedoch eine jährliche Kostenersparnis von rund
200 000 Euro gegenüber, bei einer Anlagenlebensdauer von 20 Jahren. Seit 2011 bündelt das Institut die Forschungsarbeiten zur Speicherung elektrischer Energie für mobile und stationäre Anwendungen im Projekt „Competence E“. In diesem Projekt sind 26 Institute beteiligt. Ziel ist es nach Informationen des KIT, innerhalb von sieben Jahren Batteriesysteme zu entwickeln, die im industriellen Maßstab zu Kosten von 250 Euro/kWh herstellbar sind.

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Juli 11, 2014

Heidi Roider

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Donnerstag, 10. Juli 2014

Photo-K Repower bricht deutsche Zelte ab



Bild: Fotolia.com,


Angesichts der schwierigen Marktlage hat sich der Schweizer Versorger Repower entschieden, seine Vertriebsaktivitäten auf dem deutschen Markt zu beenden.


"Die anhaltend anspruchsvolle Situation an den europäischen Energiemärkten veranlasst Repower, aus dem Vertriebsgeschäft in Deutschland auszusteigen", teilte das Unternehmen am 8. Juli mit. Mit dem aktuellen Vertriebsgeschäft im deutschen Markt könne Repower aus heutiger Sicht keine positiven Ergebnisse erzielen. Repower wird sein Deutschland-Büro mit Sitz in Dortmund zum Jahresende  schließen. Der Schweizer Versorger ist in Deutschland vor allem im Gewerbekundensegment aktiv und vertreibt Strom, Ökostrom und Gas. Zudem plant das Unternehmen ein GuD-Kraftwerk am Standort Leverkusen und betreibt zwei Windparks im brandenburgischen Lübbenau und in Prettin in Sachsen-Anhalt. Diese Aktivitäten seien jedoch vom Ausstieg aus dem Vetriebsgeschäft nicht betroffen, heißt es in der Unternehmensmitteilung. Alle gegenüber den Kunden eingegangenen vertraglichen Verpflichtungen behalten vollumfänglich ihre Gültigkeit; die Energielieferungen erfolgen zu den vereinbarten Bedingungen und die Kundenbetreuung bleibt sichergestellt, so das Unternehmen. Offen ist allerdings noch, wie künftig Kunden in Deutschland betreut werden sollen.

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Juli 08, 2014

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Strom: Konstant abwärts

Die Redaktion von E&M meldet:

Die Notierungen im deutschen Stromhandel kannten am Donnerstag nur eine Richtung: Abwärts....Strom: Konstant abwärts

EXAA startet Viertelstunden-Handel im September

Die österreichische Strombörse EXAA wird in ihrer Day-Ahead-Auktion ab dem 3. September Kontrakte mit einer Lieferperiode von 15 Minuten einführen.


Wie die Börse am 8. Juli mitteilte, wurden bereits im vergangenen Monat Tests mit Marktteilnehmern und potenziellen Interessenten erfolgreich durchgeführt. In der Vergangenheit sei die EXAA immer wieder darauf angesprochen worden, eine Handelsmöglichkeit für Viertelstunden zur Verfügung zu stellen. Nachdem Erzeugungsprognosen, Clearing und Ausgleichsenergie-Bewirtschaftung im Viertelstundenraster erfolgen, habe die Strombeschaffung auf Basis von Stundenprodukten an der Börse immer wieder zu Abweichungen in den Portfolien geführt. Nach eigenen Angaben will die EXAA den Viertelstundenhandel vollständig in den existierenden Spothandel integrieren. Demnach werde die kleinste handelbare Einheit an der Börse die Viertelstunde sein. Die bestehenden Preisgrenzen der EXAA (-150 Euro/MWh bis 3 000 Euro/MWh) werden damit ebenso wenig geändert wie der Abgabeschluss der Gebote (10:12 Uhr). Auch die kleinstmögliche Leistung von 0,1 MWh/h bleibt erhalten.

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Juli 21, 2014

Andreas Kögler
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Energie & Management

Industrienachzahlungen: Mit einem blauen Auge davon gekommen

Die Redaktion von E&M meldet:

Laut der Einigung der Bundesregierung mit der EU-Kommission über Industrierabatte nach dem EEG 2012 müssen Unternehmen insgesamt 30 Mio. Euro zurückzahlen.  ...Industrienachzahlungen: Mit einem blauen Auge davon gekommen

Smart Meter können Verteilnetzausbau reduzieren

Die Redaktion von E&M meldet:

Elektronische Messsysteme, sogenannte Smart Meter, können das Stromnetz in Deutschland entlasten und den Ausbau auf der Verteilnetzebene bis 2030 reduzieren. Das geht aus einer Studie hervor, in der die Deutschen Energie-Agentur (dena) unter anderem Kosten und Nutzen dieser Messgeräte kalkuliert hat....Smart Meter können Verteilnetzausbau reduzieren

EnBW nimmt neuen Kohleblock RDK 8 in Betrieb

Die Redaktion von E&M meldet:

Nach dem Baubeginn vor sechs Jahren hat der Karlsruher EnBW-Konzern nun seinen neuen Block 8 des Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe (RDK) ans Netz genommen....EnBW nimmt neuen Kohleblock RDK 8 in Betrieb

Mittwoch, 9. Juli 2014

Gas: Ganz normaler Gasfluss

Die Redaktion von E&M meldet:

Die Gaspreise sind im Keller und dürften dort auch noch bleiben, wenn nicht Meldungen aus Russland den Markt doch noch nervös machen....Gas: Ganz normaler Gasfluss

Kritik an Vorschlägen für neue Bilanzkreisverträge

Die Redaktion von E&M meldet:

Die Änderungsvorschläge der Bundesnetzagentur für einen neuen Standardbilanzkreisvertrag stoßen auf Vorbehalte in der Branche....Kritik an Vorschlägen für neue Bilanzkreisverträge

Gas: Leichte Korrektur

Die Redaktion von E&M meldet:

Die Notierungen im Gashandel konnten am Dienstag etwas zulegen....Gas: Leichte Korrektur

Strom: Bodenbildung in Sicht

Die Redaktion von E&M meldet:

Deutliche Preisunterschiede zwischen dem französischen und dem deutschen Strommarkt haben am Dienstag auch im heimischen Spothandel die Preise nach unten gezogen....Strom: Bodenbildung in Sicht

Dienstag, 8. Juli 2014

EU fördert CO2-Abscheidung bei Drax

Die Redaktion von E&M meldet:

Die EU-Kommission will erstmals den Bau einer industriellen CCS-Anlage fördern....EU fördert CO2-Abscheidung bei Drax

Vattenfall erneuert Stromleitungen - Berliner Woche

+++INFOS ZUR STROMWIRTSCHAFT+++

Vattenfall erneuert StromleitungenBerliner WocheAls erstes werden nun die alten, hauptsächlich unterirdisch verlaufenden Kabelstränge vom Vattenfall-Tochterunternehmen Stromnetz Berlin GmbH durch neue ersetzt. Beim Anschluss neuer Kabel sind kurzfristige Unterbrechungen der Stromversorgung, ......Vattenfall erneuert Stromleitungen - Berliner Woche

Ökostrom-Anbieter müssen im Ausland ordern

Die Redaktion von E&M meldet:

Die EEG-Novelle wirkt sich spürbar auf die Geschäfte der Grünstromanbieter in Deutschland aus, neue Vertriebsstrategien sind gefragt....Ökostrom-Anbieter müssen im Ausland ordern

Umverteilen bis zum Kollaps



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Seit Jahren kämpfen die Stadtwerke Gera AG (SWG) mit ihrer schwierigen finanziellen Lage. Aufgrund einer Wertberichtigung für ein Gaskraftwerk in Höhe von 18 Mio. Euro ist die Holding kürzlich in die Insolvenz gerutscht und daraufhin auch die Verkehrsbetriebe. „Auslöser war eine Abschreibung für das Gaskraftwerk im Jahr 2013, von der wir im April 2014 erfahren haben“, sagte Thüringens Finanzminister Wolfgang Voß (CDU) in einem Interview mit der Ostthüringer Zeitung am 7. Juli. Aufgrund dessen sei bei der Stadtwerke-Holding ein zusätzlicher Liquiditätsbedarf von 18 Mio. Euro entstanden. Am 27. Juni musste die Holding mit 25 Mitarbeitern einen Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Weniger Tage später traf es dann die defizitäre Geraer Verkehrsbetrieb GmbH (GVB) mit etwa 300 Mitarbeitern. Eigentlich sollte der Querverbund so etwas verhindern. Die GVB wurde über die Holding quersubventioniert. Zu den Stadtwerken gehören sieben Tochterunternehmen, die unter dem Dach der Holding vereint sind: die Energieversorgung Gera GmbH, die Gera Netz GmbH, die Geraer Verkehrsbetrieb GmbH, die Wohnungsbaugesellschaft GWB „Elstertal“ mbH, die GUD Gerarer Umweltdienste GmbH & Co KG, die Flugbetriebsgesellschaft Gera mbH sowie die Kraftwerke Gera GmbH. Der Zuschussbedarf der GVB betrug 2012 rund 4,4 Mio. Euro. Der GVB-Chef betonte jedoch, dass der Fahrbetrieb aufrecht erhalten werde. Zuvor hatten die Stadtwerke, der Stadtrat Gera sowie das Land Thüringen um mögliche Lösungen gerungen. Es sei unter anderem besprochen worden, einen „Teil der Stadtwerke-Kredite auf die Thüringer Aufbaubank umzuschulden“, zitiert die Ostthüringer Zeitung Voß weiter. Doch dafür hätte es einen Einstieg in nachhaltige Maßnahmen bedurft, die das Land Thüringen offenbar nicht sah.

Finanzielle Situation seit Längerem schwierig

Das Land Thüringen wolle zwar sehr wohl helfen, sagte ein Sprecher des Thüringer Finanzministeriums auf Anfrage. Aber dazu brauche es ein tragfähiges Konzept. Als Landesregierung sei man auch den Steuerzahlern verpflichtet. Die Stadt Gera ist Alleingesellschafter, hat jedoch selbst einen klammen Haushalt und erhielt in den vergangenen acht Jahren knapp 20 Mio. Euro an Sonderzuweisungen vom Land Thüringen. Die Unternehmensgruppe mit ihren insgesamt etwa 1 000 Mitarbeitern schiebt bereits seit Jahren Verluste von einzelnen Töchtern in Millionenhöhe vor sich her. „Der steuerliche Querverbund hat von Anfang an nicht so funktioniert, wie offiziell dargestellt wurde“, zitiert die thüringische Landeszeitung die Stadt Gera am 26. Juni – einen Tag vor dem Insolvenzantrag der Holding. Um die zum Beispiel hohen Verluste aus dem öffentlichen Nahverkehr zu kompensieren, wurden unter anderem Gewinne der Töchter umgelenkt, Rückstellungen – etwa für Investitionen bei der Energieversorgung – nicht gebildet. Kritiker klagen laut Zeitungsberichten zudem darüber, dass die Stadtwerke unnötige Prestigeprojekte im Verkehrsbereich finanziert hätten. Wirft man einen Blick in die Geschäftsberichte, werden die Probleme offenkundig. 2010 war eine Patronatserklärung der Stadt Gera nötig, damit die Stadtwerke überhaupt einen Kredit in Höhe von 8 Mio. Euro erhalten. Die wirtschaftliche Lage wurde in den darauffolgenden Jahren immer schwieriger. Im Geschäftsbericht von 2011 wurde die Situation als „angespannt“ bezeichnet. „Die Gesellschaft ist zur Aufrechterhaltung ihrer Liquidität auf die finanzielle Unterstützung durch den Gesellschafter angewiesen," heißt es dort. Die Kreditverbindlichkeiten lagen Ende 2011 bei 230 Mio. Euro.

Verluste bei Nahverkehr und Energieversorgung

Im Geschäftsjahr 2012 konnte die Unternehmensgruppe zwar noch einen positiven Jahresüberschuss der SWG von 386 000 Euro ausweisen. Jedoch ist in dem Geschäftsbericht vor allem von Jahresfehlbeträgen einzelner Töchter zu lesen und das positive Jahresergebnis war rechnerisch nur möglich, weil die Stadt einen „Verlustausgleich“ von über 2 Mio. Euro. geleistet hatte. Trotz der städtischen Finanzspritze musste die SWG einen Bilanzverlust von rund 5 Mio. Euro ausweisen. Die Energieversorgung Gera (EGG) − an der zu 49,9 % GDF Suez Energie beteiligt ist − musste beispielsweise 2012 laut Geschäftsberichtes ebenfalls einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Bedingt durch einen schweren Turbinenschaden an der Gasturbine I im Heizkraftwerk Gera-Nord verringerte sich das Ergebnis nach Steuern von 5,13 Mio. Euro im Jahr 2011 auf 3,02 Mio. Euro. Deutlich höhere Verluste bei der Gera Netz GmbH in Höhe von 6,39 Mio. Euro (2012) hätten sich ebenfalls negativ ausgewirkt. Ein Jahr zuvor betrug der Verlust der Gera Netz, die die EGG vertraglich übernehmen musste, insgesamt 2,88 Mio. Euro. Finanzminister Voß rechnet in ein bis drei Wochen mit ersten Vorschlägen vom Insolvenzverwalter Michael Jaffé, wie man die Stadtwerke umstrukturieren könne. Der Rechtsanwalt aus München teilte am 4. Juli mit, er müsse mit seinem Team nun erst einmal die komplexen Verflechtungen aufarbeiten. Dabei könnten die Stadtwerke Gera kein Einzelfall bleiben. Nach einer Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) wird der finanzielle Spielraum vieler Stadtwerke immer enger. Laut dieser Studie führen auf der einen Seite die erforderliche Netzfinanzierung, die Marktliberalisierung im Endkundengeschäft und der seit rund drei Jahren ausgeprägte Preisdruck an den Strommärkten zu sinkenden Erträgen im Netzbereich sowie beim Absatz. Zudem erwirtschaften viele deutsche Energieversorger mit ihren Gas- und Kohlekraftwerken Verluste. Auf der anderen Seite würden die notwendigen Investitionen steigen. Dieser Spagat werde "zu einer außergewöhnlichen finanziellen Kraftanstrengung".Klicken Sie bitte hier für ein Probeabo von E&M powernews.

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Juli 07, 2014

Heidi Roider

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Kommunale Partner gründen Abens-Donau Energie

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16 Kommunen und drei Energieversorger haben im Landkreis Kelheim die Abens-Donau Energie GmbH mit Sitz in Mainburg gegründet.Ab Juli beliefert die Abens-Donau Energie Kunden mit Strom, der nach Auskunft des neuen Energieversorgers zu 100 % aus Wasserkraft erzeugt wird. Das Unternehmen soll als kommunaler Zusammenschluss die Wirtschaftskraft der Region stärken. „Im Fokus des partnerschaftlichen Projekts steht neben der Wirtschaftlichkeit vor allem die Bewahrung regionaler Interessen“, sagt Christian Kutschker, Geschäftsführer der neuen Gesellschaft. „Auch im Hinblick auf zukünftige Erzeugungs- und Infrastrukturprojekte bietet uns dieser Zusammenschluss strukturierte und den Bedürfnissen der Region entsprechende Handlungsmöglichkeiten.“ Die Kunden sollen durch garantierte Fixpreise, örtliche Ansprechpartner und dem umweltfreundlichen Label von dem neuen Anbieter überzeugt werden. An der Gesellschaft beteiligt sind die Stadt Kelheim über die Stadtwerke Kelheim GmbH & Co KG, die Stadt Neustadt a.d. Donau mit ihren im Eigenbetrieb geführten Stadtwerken sowie die Energie Südbayern GmbH. Auf kommunaler Seite sind mit an Bord die Gemeinde Aiglsbach, die Gemeinde Attenhofen, die Gemeinde Biburg, die Gemeinde Elsendorf, die Gemeinde Hausen, die Gemeinde Herrngiersdorf, die Gemeinde Ihrlerstein, die Gemeinde Kirchdorf, der Markt Painten, der Markt Rohr i. NB, die Gemeinde Saal a.d. Donau, der Markt Siegenburg, die Gemeinde Teugn, die Gemeinde Train, die Gemeinde Volkenschwand und die Gemeinde Wildenberg.

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Juli
07, 2014


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Weiterer Schritt zur Steag-Übernahme


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Die an der vollständigen Übernahme der Essener Steag interessierten Stadtwerke haben ein weiteres Etappenziel erreicht.Nachdem der Aufsichtsrat der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft mbH (KSBG) Ende Juni für die Übernahme der restlichen 49 % an der Steag gestimmt hatte, haben nun auch alle Gesellschafter des Stadtwerke-Konsortiums für die Transaktion votiert. Dieses Paket wird bislang noch von Evonik Industries AG gehalten. 2011 hatten die sieben Kommunalversorger 51 % an der Steag erworben. Zum Stadtwerke-Konsortium Rhein-Ruhr zählen die Stadtwerke Duisburg AG (Anteil 19 %), die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH DEW21 (18 %), die Dortmunder Stadtwerke AG DSW21 (18 %), die Stadtwerke Bochum Holding GmbH (18 %), die Stadtwerke Essen AG (15 %) sowie die Energieversorgung Oberhausen AG (evo) und die Stadtwerke Dinslaken GmbH mit jeweils 6 %. Der Kaufpreis für die Steag-Anteile beläuft sich den Angaben nach auf rund 580 Mio. Euro. "Wir haben diesen Schritt innerhalb des Stadtwerke-Konsortiums sorgfältig abgewogen. Jetzt ist aufgrund der vorteilhaften Situation auf dem Kapitalmarkt der richtige Zeitpunkt für den Kauf des 49-Prozent-Anteils“, erklärt Bernd Wilmert, Vorsitzender der KSBG-Geschäftsführung und Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Bochum Holding GmbH. Nun müssen noch die Stadträte der an den Kommunalversorger beteiligten Städte über die Übernahme entscheiden.

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Juli 07, 2014

Andreas Kögler

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Mehr Strom aus Klärgas



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Laut dem Statistischen Bundesamt wurden 2013 in Deutschland rund 1, 29 Mrd. kWh Strom aus Klärgas erzeugt − ein Plus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in deutschen Kläranlagen rund 20 612 TJ Klärgas gewonnen, 0,7 Prozent mehr als 2012, heißt es weiter aus Wiesbaden. In Deutschland gibt es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes über 10 000 Kläranlagen, jedoch wird nur in 1 240 Anlagen Klärgas im Rahmen der Klärschlammfaulung gewonnen. Der überwiegende Teil des Klärgases (90 Prozent) wird in diesen Kläranlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt. Gemessen an der gesamten Strombereitstellung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2013 hatte Klärgas einen Anteil von rund 1 Prozent.

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Juli 07, 2014

Michael  Pecka

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Strom: Begrenztes Abwärtspotenzial

Die Redaktion von E&M meldet:

Schwache Prognosen bei den erneuerbaren Energien dürften die Spotnotierungen im deutschen Stromhandel für die nächsten Tage stützen....Strom: Begrenztes Abwärtspotenzial

Gas: Bearisher Wochenbeginn

Die Redaktion von E&M meldet:

Die Rahmenbedingungen im Gashandel bleiben unverändert: Hohes Angebot, gedämpfte Nachfrage, entsprechend drehten die Notierungen am Montag weiter ins Minus....Gas: Bearisher Wochenbeginn

Montag, 7. Juli 2014

Umverteilen bis zum Kollaps

Die Redaktion von E&M meldet:

Seit Jahren kämpfen die Stadtwerke Gera AG (SWG) mit ihrer schwierigen finanziellen Lage. Aufgrund einer Wertberichtigung für ein Gaskraftwerk in Höhe von 18 Mio. Euro ist die Holding kürzlich in die Insolvenz gerutscht und daraufhin auch die Verkehrsbetriebe.  ...Umverteilen bis zum Kollaps

South Stream möglichst bald bauen

Die Redaktion von E&M meldet:

Vertreter Ungarns, Serbiens und Bulgariens sprechen sich für die rasche Realisierung der Gaspipeline aus. Unterstützung kommt aus Österreich....South Stream möglichst bald bauen

energy consult erweitert Geschäftsführung

Die Redaktion von E&M meldet:

Henning Wegner ist seit Anfang Juli neuer Geschäftsführer der energy consult GmbH in Cuxhaven....energy consult erweitert Geschäftsführung

Unnerstall bleibt Vorstand bei N-Ergie

Die Redaktion von E&M meldet:

Dr. Thomas Unnerstall ist für weitere fünf Jahre als Vorstand der N-Ergie Aktiengesellschaft in Nürnberg bestellt worden....Unnerstall bleibt Vorstand bei N-Ergie

Sonntag, 6. Juli 2014

Bayerngas erstmals mit Fehlbetrag

Die Redaktion von E&M meldet:
Aufgrund von Währungsverlusten und Produktionsunterbrechungen im Norwegen-Geschäft hat die Münchner Bayerngas GmbH erstmals ein Geschäftsjahr mit einem Konzernjahresfehlbetrag abgeschlossen....Bayerngas erstmals mit Fehlbetrag

Bundesregierung für weitgehendes Fracking-Verbot

Die Redaktion von E&M meldet:
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks haben sich auf starke Einschränkungen für die Gewinnung unkonventionellen Gases in Deutschland geeinigt....Bundesregierung für weitgehendes Fracking-Verbot

11:1 für die Opposition

Die Redaktion von E&M meldet:

Der geplante Mindestabstand von Windrädern in Bayern ist bei der Anhörung im Landtag von den Fachleuten von Verbänden, aus Forschung und Wirtschaft abgelehnt worden....11:1 für die Opposition

Samstag, 5. Juli 2014

Strom: Stabil seitwärts

Die Redaktion von E&M meldet:

Die Terminnotierungen im deutschen Stromhandel gaben am Freitag weiter nach....Strom: Stabil seitwärts

Stromnetz Berlin erwirtschaftet weniger Überschuss


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Die Stromnetz Berlin GmbH – eine Tochtergesellschaft der Vattenfall GmbH – erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 rund 120 Mio. Euro. Derzeit wird die Stromkonzessionen neu vergeben, um die sich die Stromnetz Berlin wieder beworben hat.Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung lag mit 120 Mio. Euro um 26,9 Mio. Euro unter dem Vorjahresergebnis von 146,9 Mio. Euro, schreibt die Netzgesellschaft in ihrem Geschäftsbericht. Der Jahresüberschuss wird komplett an Vattenfall abgeführt. Insgesamt erwirtschaftete die Stromnetz Berlin mit 815,4 Mio. Euro um knapp 11,5 Mio. Euro mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 14,24 Mrd. kWh Strom durch das Netz von Stromnetz Berlin geleitet. Die Erlöse aus der Netznutzung beliefen sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 504,5 Mio. Euro und erhöhten sich damit um knapp 6 %. Die Erlöse aus der KWK stiegen von 5,7 auf 18 Mio. Euro. Ein wesentlicher Grund für diesen Anstieg seien die höheren Preise für Anlagen bis 100 000 kWh. Auch die EEG-Erlöse erhöhten sich von 30,5 Mio. Euro auf 32 Mio. Euro. Der angegebene Grund hier: die höheren Auszahlungen von Marktprämien im Vergleich zum Vorjahr.

Stromkonzession läuft Ende 2014 aus

Im vergangenen Geschäftsjahr wurden laut der Stromnetz Berlin insgesamt 118,1 Mio Euro in die Erweiterung des Stromverteilnetzes investiert. Die wichtigsten Vorhaben seien die Neubauten der Umspannwerke Britz und Landjägerstraße sowie Netzerweiterungen gewesen. Insgesamt seien zum Erhalt und Ausbau der Netzinfrastruktur inklusive Messeinrichtungen 270,2 Mio. Euro aufgewendet worden. Die Stromnetz Berlin geht davon aus, im Jahr 2014 ein Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erzielen. Derzeit läuft ein Vergabeverfahren für die Berliner Stromnetzkonzession. Der Konzessionsvertrag zwischen der Stromnetz Berlin und der Hauptstadt läuft Ende dieses Jahres aus. Um die Konzession bewirbt sich nicht nur der Altkonzessionär, sondern auch die landeseigene Berlin Energie. Bei Nichtgewinnung besteht laut Information der Stromnetz Berlin das Risiko, dass das wirtschaftliche sowie das rechtliche Eigentum am Verteilnetz auf den neuen Konzessionär gegen Leistung einer wirtschaftlichen Kompensation übergeht. Im Fall der Konzessionsvergabe des Berliner Gasnetzes wurde kürzlich das Bundeskartellamt eingeschalten. Diese Konzession wird ebenfalls von 2015 an neu vergeben. Die Berliner Gaswerke AG (Gasag) und die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg hatten kürzlich hatten kürzlich das Kartellamt eingeschalten. Zuvor hatte die Gasag bereits Klage beim Landgericht Berlin eingereicht. Anfang Juni hatte Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) erklärt, dass das landeseigene Unternehmen Berlin Energie bei der Vergabe zum Zuge kommen soll und nicht der derzeitige Betreiber Gasag. Nun prüft das Bundeskartellamt.

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Juli 03, 2014

Heidi Roider

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Umbruch bei der Juwi-Gruppe steht bevor

Die Redaktion von E&M meldet:
Die Juwi-Gruppe, die hierzulande zu den bekanntesten Projektentwicklern von Wind- und Solarstromanlagen zählt, hat im vergangenen Jahr einen Verlust im „mittleren zweistelligen Millionenbereich“ eingefahren....Umbruch bei der Juwi-Gruppe steht bevor

Nordseekabel: Habeck hofft auf zügige Investitionsentscheidung

Die Redaktion von E&M meldet:

Mit dem Planfeststellungsbeschluss des Landes Schleswig-Holstein hat Nordlink, das deutsch-norwegische Interkonnektor-Projekt, einen wesentlichen Meilenstein erreicht....Nordseekabel: Habeck hofft auf zügige Investitionsentscheidung

Auch Verkehrsbetriebe in Gera melden Insolvenz an

Die Redaktion von E&M meldet:
Der fahrplanmäßige Betrieb soll zunächst weitergehen, doch die Zukunft der Stadtwerke Gera und ihrer Tochterbetriebe ist völlig offen. GDF Suez könnte als bisheriger Minderheitseigner der Energieaktivitäten sein Engagement möglicherweise ausweiten....Auch Verkehrsbetriebe in Gera melden Insolvenz an

Freitag, 4. Juli 2014

Gas: Talfahrt geht weiter

Die Redaktion von E&M meldet:
Vom Gasmarkt werden neue Tiefstände gemeldet. Vor allem die kurzfristigen Kontrakte geben auch heute wieder deutlich nach....Gas: Talfahrt geht weiter

ews: Unerhörtes auf der Gartenparty – die „Stromrebellen“ 2014 in Japan - ee-news - Die Newsplattform für erneuerbare Energien

+++INFOS ZUR STROMWIRTSCHAFT+++

ews: Unerhörtes auf der Gartenparty – die „Stromrebellen“ 2014 in Japanee-news - Die Newsplattform für erneuerbare Energien„Als ich gesehen habe, wie dieses Dorf stirbt, habe ich angefangen, über die Atomkraft und die Stromwirtschaft nachzudenken.“ Non-Profit-Organisation gegründet. Satoh gründete zusammen mit gleichgesinnten Freunden die Non-Profit-Organisation ......ews: Unerhörtes auf der Gartenparty – die „Stromrebellen“ 2014 in Japan - ee-news - Die Newsplattform für erneuerbare Energien

Offshore-Verzug kostet 765 Mio. Euro

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Die Übertragungsnetzbetreiber rechnen damit, dass sie in diesem Jahr rund 765 Mio. Euro Entschädigungen den Betreibern von Offshore-Windparks für verspätete Netzanschlüsse zahlen müssen....Offshore-Verzug kostet 765 Mio. Euro

Almunia will letzte EEG-Bedenken ausräumen

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Die EU-Kommission will noch vor der Sommerpause entscheiden, ob die reformierte deutsche Ökostromförderung nach dem EEG mit dem europäischen Beihilfenrecht übereinstimmt. Das hat Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia am 3. Juli in Brüssel angekündigt....Almunia will letzte EEG-Bedenken ausräumen

Gas: Zug nach unten

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Nach einem vorübergehenden Anstieg sind die Gaspreise am Nachmittag zum Teil wieder deutlich gefallen. Sowohl Spot- als auch Terminpreise gaben nach....Gas: Zug nach unten

Donnerstag, 3. Juli 2014

Oettinger: EEG ist nicht mehr reformierbar

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EU-Energiekommissar Günther Oettinger besteht auf einer Europäisierung der Erneuerbaren-Förderung. Die Bundeskanzlerin wehrt sich gegen Eingriffe aus Brüssel....Oettinger: EEG ist nicht mehr reformierbar

Energiewende-Plattform „Gebäude“ startet

Die Redaktion von E&M meldet:

Am 3. Juli findet die Auftaktsitzung der von Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel initiierten „‚Energiewende Plattform Gebäude“ statt....Energiewende-Plattform „Gebäude“ startet

BMWi-Studie: Reform vor Kapazitätsmarkt

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Bevor ein umfassender Markt für das Vorhalten von Kraftwerksleistung eingeführt wird, soll zuerst der bestehende Strommarkt optimiert werden, fordern die Autoren einer Studie, die für das Bundeswirtschaftsministerium erstellt wurde. Sie listen eine Reihe von Optiminierungsmöglichkeiten auf....BMWi-Studie: Reform vor Kapazitätsmarkt

Gas: In einem Rutsch

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Sowohl die Spot- als auch die Terminpreise im Gasmarkt gaben weiter nach. Wieder einmal sehen die Händler keinen Bremsklotz für die Notierungen....Gas: In einem Rutsch

Mittwoch, 2. Juli 2014

Strom: Nachjustieren

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Während die Spotnotierungen im deutschen Stromhandel am Mittwoch etwas fester tendierten, gaben die Terminkontrakte überwiegend leicht nach....Strom: Nachjustieren

Strompreise gehen rauf - was bedeutet dies für Rechenzentren? - Computerworld

+++INFOS ZUR STROMWIRTSCHAFT+++

ComputerworldStrompreise gehen rauf - was bedeutet dies für Rechenzentren?Computerworld«Ich mache mir Sorgen, dass wir mittelfristig keine zahlbaren Strompreise mehr haben. Das wäre für den Rechenzenter-Standort Schweiz ein enormer Attraktivitätsverlust», sagt er auf Anfrage der Computerworld. Zwar würde wegen der 0,5 Rappen niemand ......Strompreise gehen rauf - was bedeutet dies für Rechenzentren? - Computerworld

Nuon gibt Gasspeicher auf

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Das niederländische Energieunternehmen Nuon hat seine Rechte zum Bau von vier Kavernenspeichern im Salzstock Zuidwending in der Provinz Groningen an Akzo Nobel verkauft....Nuon gibt Gasspeicher auf

Kiel setzt auf Sicherheit bei Kernenergie-Rücklagen

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Der schleswig-holsteinische Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck will die Betreiber der Kernkraftwerke zeitlich unbegrenzt zum Rückbau der Anlagen und die Endlagerung des radioaktiven Mülls verpflichten....Kiel setzt auf Sicherheit bei Kernenergie-Rücklagen

Dienstag, 1. Juli 2014

Gas: Bleiweste statt Risikopolster

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Unbeeindruckt von Drohungen und bewaffneten Auseinandersetzungen startete der Gasmarkt in ein neues Quartal. Entsprechend tief waren heute die Preise....Gas: Bleiweste statt Risikopolster

EuGH stärkt aktuelle Ökostrom-Förderpraxis

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Die EU-Staaten dürfen Fördersysteme für Ökostrom auf die nationalen Erzeuger beschränken. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied am 1. Juli in einem Grundsatzurteil, dass sie damit nicht gegen den Grundsatz des freien Warenverkehrs verstoßen. Damit dürften die Einwände der EU-Kommission gegen das deutsche EEG weitgehend ausgeräumt sein....EuGH stärkt aktuelle Ökostrom-Förderpraxis

Niederländische Industrie sucht Anschluss

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Die niederländischen Industriebetriebe an der Emsmündung prüfen weiter den Bau einer eigenen Stromleitung nach Emden, um aus Deutschland preiswerteren Strom importieren zu können....Niederländische Industrie sucht Anschluss

Mittwoch, 25. Juni | 23:10 Uhr

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Mainova-Netztochter mit neuem Chef

Die Redaktion von E&M meldet:

Die Netzdienste Rhein-Main GmbH hat mit Mirko Maier einen neuen kaufmännischen Geschäftsführer. Der 43-Jährige tritt am 1. Juli 2014 sein Amt an....Mainova-Netztochter mit neuem Chef