Freitag, 24. Oktober 2014

Verbund blickt positiver nach vorn

 

Bild: Fotolia.com, Rynio Productions  

Die Prognose für das Ebitda wurde von 690 auf 770 Mio. Euro korrigiert, die Prognose für das Konzernergebnis von 70 auf 85 Mio. Euro. Begründet wird dies mit einer besseren Wasserführung, Erlösen aus dem Verkauf der Gaskraftwerke in Frankreich sowie höheren Margen aus dem Stromgeschäft. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des Verbunds wird sich im laufenden Geschäftsjahr auf rund 770 Mio. Euro belaufen, teilte der österreichische Stromkonzern am 21. Oktober mit. Bislang war ein Ebitda von etwa 690 Mio. erwartet worden. Das voraussichtliche Konzernergebnis wird mit rund 85 Mio. Euro beziffert, bisher wurden etwa 70 Mio. Euro prognostiziert. Um Sondereffekte bereinigt wird das Konzernergebnis bei 190 Mio. Euro liegen, bislang wurden 150 Mio. Euro erwartet. Die Dividende orientiere sich „unverändert an einer Ausschüttungsquote von rund 50 % des bereinigten Konzernergebnisses“, hieß es in der Aussendung. Sie dürfte damit etwa 95 Mio. Euro statt 75 Mio. Euro betragen.

Als Gründe für die optimistischere Ergebniseinschätzung nennt der Verbund unter anderem die überdurchschnittliche Wasserführung im dritten Quartal, Effekte aus dem Verkauf der Gaskraftwerke in Frankreich sowie höhere Margen aus dem Stromgeschäft. Die im Vergleich zu den bisherigen Prognosen bessere Wasserführung wirkt sich mit rund 20 Mio. Euro auf das Ebitda und mit 10 Mio. Euro auf das Konzernergebnis aus. Die höheren Margen aus dem Stromgeschäft schlagen beim Ebitda mit 30 Mio. Euro und im Konzernergebnis mit 20 Mio. Euro zu Buche. Auch wurden höhere Kosteneinsparungen erzielt als erwartet. Damit verbessert sich das Ebitda um etwa 25 Mio. Euro und das Konzernergebnis um 15 Mio. Der Verkauf der Gas-Kombikraftwerke Pont-sur-Sambre und Toul schließlich bringt für das Konzernergebnis etwa 105 Mio. Euro durch einen „positiven, einmaligen Steuereffekt“, verlautete der Verbund.
Schlechte Nachrichten kommen dagegen aus Rumänien. Eingriffe der Regierung in den Markt für Grünstromzertifikate sowie ein „massives Überangebot von Grünstromzertifikaten“ machten es notwendig, die Windparks des Verbunds abzuwerten. Dies reduziert das erwartete Konzernergebnis um 144 Mio. Euro.
Weitere Einzelheiten werden mit dem Ergebnis der Quartale 1–3/2014 am 29. Oktober 2014 veröffentlicht.

Der vorstehende Beitrag zum Thema Verbund blickt positiver nach vorn wurde bereitgestellt von:

Energie & Management

Oktober 21, 2014

Klaus Fischer

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