Mittwoch, 1. Oktober 2014

Vorbild für Europa


Bild: Fotolia.com, Ben Chams
Im Rahmen des europäischen Förderprogramms Grid4EU hat RWE Deutschland im Münsterland ein intelligentes Stromnetz vorgestellt. Flexibler, zuverlässiger, belastbarer – so soll das Netz der Zukunft gegenüber dem Status Quo sein. Um dieses Ziel zu erreichen, erforscht RWE gemeinsam mit ABB und der TU Dortmund neue Konzepte und Technologien. Es wird getestet, wie Mittelspannungsnetze im Hinblick auf die volatile Einspeisung der erneuerbaren Energien optimiert werden können. Dazu wurde im münsterländischen Reken ein Feldversuch gestartet, in den der Essener Energiekonzern 1 Mio. Euro und die EU rund 500 000 Euro investiert haben. Die Kommune mit ihren rund 14 000 Einwohnern ist laut RWE dafür prädestiniert, da derzeit bereits etwa 700 Anlagen regenerativ erzeugten Strom in das Netz einspeisen und damit zeitweise den Strombedarf vollständig decken. Der Netzbetreiber Westnetz hat intelligente Technologie in Verteilstationen und Schaltschränken bereits eingebaut. Entsprechend werde das Netz bereits kontinuierlich überwacht und bei Bedarf automatisch gesteuert, um den Stromfluss lokal zu optimieren und Netzverluste zu vermeiden. Als „Vorbild für Europa“ sieht Joachim Schneider, Technikvorstand von RWE Deutschland, die Smart-Grid-Lösungen des Konzerns. Bis 2016 sollen Daten gesammelt und ausgewertet werden. Prof. Christian Rehtanz und seine Mitarbeiter von der TU Dortmund haben die Berechnungsalgorithmen für die vornehmlich dezentrale Steuerung des Stromnetzes entwickelt. Von ABB stammt die intelligente Technologie für den Umbau des Ortsnetzes.

Der vorstehende Beitrag zum Thema Intelligentes Stromnetz wurde bereitgestellt von:
 Energie & Management

September 29, 2014

Fritz Wilhelm

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