Montag, 17. November 2014

Absatzchancen in Österreich



Bild: Fotolia.com, YuI
Mit dem grenzüberschreitenden Handel von Strom und Gas bekommen Energieanbieter nicht nur neue Absatzchancen, sondern können auch einen Beitrag zu einer effizienten Versorgungssicherheit leisten.Bislang sind Deutschland und Österreich bereits ober eine einheitliche Preiszone eng verbunden, es gibt aber nur sehr wenige deutsche Unternehmen, die im Nachbarland Strom und Gas anbieten. Dabei seien die Perspektiven dort recht gut, weil zuletzt die Bereitschaft zu einem Anbieterwechsel in der Alpenrepublik gestiegen sind. Das ist das Ergebnis eines Workshops des Bundesverbandes neue Energiewirtschaft (bne) und des österreichischen Regulierungsbehörde E-Control am 13. November in Berlin. Auf der Veranstaltung informierten sich rund 80 Teilnehmer über die Rahmenbedingungen auf dem Strom- und Gasmarkt Österreichs.
Martin Graf, Vorstand der E-Control, würde neue internationale Anbieter auf dem österreichischen Markt begrüßen und sieht im Umkehrschluss auch für österreichische Lieferanten Chancen in Deutschland. „Hier gibt es sowohl für österreichische als auch für deutsche Unternehmen viele Chancen. Je mehr Auswahl die Kunden haben, umso besser“, sagte Graf. Um den Einstieg internationaler Lieferanten, aber auch die Neugründung von Unternehmen für den österreichischen Markt zu erleichtern, hat die Regulierungsbehörde drei neue Handbücher erarbeitet. Sie stellen die dortigen Regelungen transparent dar und bereitet Energielieferanten auf die geltenden Zulassungsprozesse vor. „Damit ist sichergestellt, dass Versorger gewisse Standards einhalten, was gerade auch im Hinblick auf den Verbraucherschutz unerlässlich ist“, unterstrich Graf.
Der vorstehende Beitrag zum Thema Handel von Strom und Gas mit Österreich wurde bereitgestellt von:
Energie & Management
November 13, 2014
Kai Eckert
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