Dienstag, 25. November 2014

Amprion arbeitet enger mit RTE zusammen

Bild: Fotolia.com, Gina Sanders

Zur Stärkung der grenzüberschreitende Systemsicherheit und der Integration des Europäischen Binnenmarktes wollen Amprion und der französischen Übertragungsnetzbetreiber Réseau de Transport d’Electricité (RTE) ihre Zusammenarbeit vertiefen. Beide Unternehmen haben dazu bereits am 15. Oktober eine Absichtserklärung unterzeichnet, teilte Amprion am 13. November mit. Mit der Vereinbarung erweitern beide Unternehmen ihre gesetzlich bestehenden Kooperationspflichten als Übertragungsnetzbetreiber. Ziel ist es, einen Beitrag für die Umsetzung der Energiewende in beiden Ländern zu leisten und die europäischen Strommärkte zu stärken. So vereinbarten die beiden Unternehmen strategische Netzausbauprojekte. Im Rahmen des europäischen Netzentwicklungsplans sollen neue Kuppelstellen (Interkonnektoren) errichtet werden. Mit der neuen Kooperationsvereinbarung soll aber auch die Zusammenarbeit in verschiedenen operativen Bereichen wie der Systemführung, der Netzausbauplanung und der Weiterentwicklung von Network Codes vertieft werden. Dazu wollen beide Partner ihre Erfahrungen bei der Integration der erneuerbaren Energien austauschen und stärker im Bereich Forschung und Entwicklung, etwa bei neuen Kabeltechnologien oder der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) zusammenarbeiten. Wie Amprion mitteilte, werden mit der neuen Vereinbarung die Beschlüsse des deutsch-französischen Ministerrates vom 19. Februar 2014 umgesetzt und ein Beitrag zur Entwicklung einer deutsch-französischen Vision im Energiebereich geleistet.

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Energie & Management

November 13, 2014

Kai Eckert

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