Dienstag, 11. November 2014

Gewerkschaft will Sicherheit für Kohleverstromung

 

Bild: Photocase.com, Markus Imorde 

Unter dem Motto "Nicht an unsere Kohle" fordert die Gewerkschaft IG BCE im Rahmen der Energiewende mehr Rücksicht auf die Kohlebranche. Auf einer Kundegebung in Leverkusen sprach sich Gewerkschaftschef Michael Vassiliadis am 3. November für eine "Energiewende ohne Arbeitsplatzrisiko und Preistreiberei" aus. Die Rede wurde laut Agenturberichten auch auf Revierkonferenzen in Cottbus und Böhlen übertragen. "Wir stehen am Beginn einer neuen Auseinandersetzung um die Zukunft unserer Branchen", sagte Vassiliadis. Zwar müssten die erneuerbaren Energien wettbewerbsfähig gemacht werden, doch gleichzeitig müsse für Stabilität und Sicherheit bei Investitionen in Tagebaue und Kraftwerke gesorgt werden.

In Böhlen (Landkreis Leipzig) beteiligten sich nach Angaben der IG BCE rund 120 Beschäftigte des Energiekonzerns Mibrag und des Kraftwerkes Lippendorf an der Kundgebung. Zudem sei am 4. November eine weitere große Revierkonferenz in Elsteraue (Sachsen-Anhalt) geplant, zu der 1 000 Mibrag-Mitarbeiter erwartet würden.

Der vorstehende Beitrag zum Thema Kohleverstromung wurde bereitgestellt von:

Energie & Management

November 03, 2014

Andreas Kögler

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