Mittwoch, 19. November 2014

Investoren blicken auf MT-Energie

Bild: Fotolia.com, Stephan Leyk 

Der finanziell angeschlagene Biogasanlagenhersteller MT-Energie GmbH hat seinen Fehlbetrag gesenkt und rückt nun in den Fokus von Investoren. Nachdem das Amtsgericht Tostedt am 8. Oktober ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen des MT-Energie-Konzerns eröffnet hatte, haben mittlerweile mehr als 20 Investoren ihr Interesse an dem Biogasanlagenbauer signalisiert. Wie das Unternehmen am 11. November mitteilte, hat der vorläufige Hamburger Insolvenzverwalter Dr. Gideon Böhm für die weiteren Verhandlungen und die Suche nach weiteren Investoren das Beratungsunternehmen Ernst & Young eingeschaltet. Erste Verhandlungen seien bereits aufgenommen worden. Bereits seit 2013 hat das Management von MT-Energie Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, um die finanzielle Schieflage des Unternehmens zu beseitigen. Der Konzernfehlbetrag im ersten Halbjahr 2014 konnte um 13,1 Mio. Euro auf 7,2 Mio. Euro gesenkt werden. Dies sei im Wesentlichen auf die Verringerung des Personalaufwands um 4,1 Mio. Euro sowie Kostensenkungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 6,3 Mio. Euro zurückzuführen. Durch die EEG-Novelle zum 1. August 2014 habe sich das wirtschaftliche Umfeld für Biogasanlagen in Deutschland jedoch noch einmal deutlicher verschlechtert, als in den Planungen angenommen wurde.

Der vorstehende Beitrag zum Thema MT-Energie wurde bereitgestellt von:

Energie & Management

November 13, 2014

Andreas Kögler

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