Donnerstag, 13. November 2014

Zeitplan für Thüringer Strombrücke bekräftigt

Bild: Peter Holz

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer hat Bedenken zerstreut, nach denen die sogenannte Thüringer Strombrücke nicht rechtzeitig festgestellt wird und Bayern nach der Abschaltung des KKW Grafenrheinfeld einen Versorgungsengpass befürchten muss. Die Thüringer Stromleitung, eine 190 km lange Trasse zwischen Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) und Redwitz (Landkreis Lichtenfels/Bayern), wird nach Einschätzung des bayerischen Staatssekretärs Pschierer schon Ende 2015 in Betrieb gehen. Bereits in Kürze erwarte er den Planfeststellungsbeschluss der Regierung, sagte Pschierer laut Agenturmeldungen am 5. November auf einer Veranstaltung in Nürnberg. Die Trasse soll nach dem Abschalten des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld Strom von Sachsen-Anhalt nach Nordbayern liefern. Ohne die Trasse würden vom Jahr 2015 an Versorgungsprobleme im Norden Bayerns drohen, hatte der Netzbetreiber 50Hertz mehrfach betont. Bei den übrigen beiden Stromtrassen − dem Süd-Link und der Ost-Süd-Trasse − rechnet Pschierer dagegen mit Verzögerungen. Er halte es für einen „sehr ambitionierten Zeitplan“, beide Trassen bis 2020 fertigzustellen. Der CSU-Politiker könne sich nicht vorstellen, dass das zu schaffen sei, wenn er etwa an die Widerstände beim Bau von Fernstraßen und Autobahnen denke.

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November 05, 2014

Andreas Kögler

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