Montag, 15. Dezember 2014

Brasilianische Eon-Tochter unter Gläubigerschutz

Bild: Fotolia.com, caruso13 

Das brasilianische Energieunternehmen Eneva hat am 9. Dezember einen Antrag auf Gläubigerschutz gestellt. Das Unternehmen, an dem auch der deutsche Energiekonzern Eon beteiligt ist, will sich nun wirtschaftlich neu strukturieren. Die Einleitung des Verfahrens zum Gläubigerschutz zur wirtschaftlichen Restrukturierung sei vor allem aufgrund eines Liquiditätsengpasses erfolgt, nachdem Eneva in einer angespannten Marktsituation operative Probleme bekommen habe und hohe Schulden und Zinsen das Unternehmen belasten, teilte Eon in einer Stellungnahme mit. Der Düsseldorfer Energiekonzern ist mit 43 % an dem brasilianischen Unternehmen beteiligte, weitere 20 % hält Eike Batista. In Brasilien betreibt Eneva einen modernen Kraftwerkspark mit einer installierten Gesamtleistung von 2 400 MW und trägt damit zur Versorgungssicherheit des durch lange Dürreperioden angespannten brasilianischen Strommarktes bei. Das Kernkraftwerk Pecem, an dessen Block II (365 MW) Eon mit 50 % direkt beteiligt ist, ist nicht Gegenstand des Restrukturierungsverfahrens. Der Eon-Konzern rechnet trotz der Probleme bei seiner brasilianischen Beteiligung mit keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Konzernbilanz.

Der vorstehende Beitrag zum Thema Brasilianische Eon wurde bereitgestellt von:

Energie & Management

Dezember 10, 2014

Kai Eckert

Tel: +49 8152 9311-0 Fax: +49 8152 9311-22 info[ @]emvg.de© 2014

E&M GmbH Alle Rechte vorbehalten

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen