Donnerstag, 11. Dezember 2014

Den Planern auf die Finger schauen

Bild: Peter Holz


In Hessen haben sich 53 von der Südlink-Trasse betroffene Kommunen zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen.


Die Gemeinden wollen prüfen, ob die Gleichstromleitung tatsächlich notwendig ist und welche Alternativrouten es gibt. Außerdem soll geklärt werden, inwieweit eine Erdverkabelung möglich ist. Bei der konstituierenden Sitzung der Arbeitsgemeinschaft waren auch Vertreter der Bundesnetzagentur und des hessischen Wirtschaftsministeriums anwesend. Mit ihrer Interessensvertretung wollen die Kommunen sicherstellen, dass die Planungen der Trasse mit den Zielen der Raumordnung übereinstimmen und sowohl die Belange des Schutzes von Mensch und Natur berücksichtigen. Dazu gehört nach Ansicht der Gemeinden auch ein entsprechender Abstand der Leitung zu Siedlungen. Daher erging im Rahmen der Sitzung im osthessischen Neuenstein
auch an die Adresse der Landesregierung die Forderung, verbindliche Mindestabstandsflächen in der Landesplanung vorzugeben. Zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft wurde einstimmig Walter Glänzer, der Bürgermeister von Neuenstein gewählt.

Der vorstehende Beitrag zum Thema Südlink-Trasse wurde bereitgestellt von:
Energie & Management
Dezember 05, 2014
Fritz Wilhelm
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