Dienstag, 27. Januar 2015

Hanwha Q-Cells stellt deutsche Produktion ein

 
Bild: Fotolia.com, itestro

Der deutsch-südkoreanische Solarhersteller Hanwha Q-Cells stellt seine Produktion in Deutschland zum 1. März 2015 ein und will im Zuge dessen rund 550 Stellen abbauen.

Bereiche Forschung und Entwicklung sowie das Qualitätsmanagement sollen hingegen in Bitterfeld-Wolfen bestehen bleiben. Damit werden etwa 350 Stellen bei Hanwha Q-Cells in Deutschland erhalten. Das Unternehmen reagiert laut eigenen Angaben damit auf den weiter steigenden Kostenwettbewerb in der globalen Solarindustrie.Dieser Schritt sei notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit von Hanwha Q-Cells insgesamt zu sichern, so das Unternehmen in seiner Mitteilung. Gleichzeitig wird betont, dass die Entscheidung unabhängig von der jüngsten Ankündigung des Zusammenschlusses von Hanwha Q-Cells mit Hanwha SolarOne getroffen wurde. Die Fusion soll im ersten Quartal 2015 abgeschlossen sein. Hauptsitz
des neu geschaffenen Unternehmens wird Seoul in Südkorea sein. Q-Cells in Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) musste vor knapp zwei Jahren Insolvenz anmelden. Damals war seitens Hanwha stets betont worden, Produktion und Entwicklung sollten eng miteinander verzahnt in Deutschland erhalten bleiben.



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Energie & Management
Januar 23, 2015
Heidi Roider
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