Dienstag, 20. Januar 2015

Mitnetz muss häufiger eingreifen

 
Bild: Fotolia.com, Silviu G Halmaghi  
Nicht nur die beiden jüngsten Sturmtiefs haben Abschaltungen von Erzeugungsanlagen durch die Netztochter der EnviaM notwendig gemacht. Der Ausbau der erneuerbaren Energien müsse sich stärker nach dem Ausbau der Netze richten, um eine ständige Überlastung zu vermeiden, erklärte Adolf Schweer, Technischer Geschäftsführer der Mitnetz Strom aus Halle an der Saale anlässlich einer aktuellen Sturmbilanz. Die Zahlen für 2014 unterstreichen seiner Auffassung nach deutlich diese Notwendigkeit. Insgesamt habe die Tochtergesellschaft der enviaM im vergangenen Jahr 274 Mal in das Netz eingreifen müssen. Dies entspreche einer Steigerung um 71 % gegenüber 2013. Besonders betroffen waren die Netzregionen Brandenburg mit 160 Eingriffen und Sachsen-Anhalt mit 104 Eingriffen.
Während der jüngsten Sturmtiefs Elon und Felix habe die Einspeisung insgesamt 27 Mal gedrosselt werden müssen. Zu Spitzenzeiten seien am vergangenen Wochenende insgesamt 250 MW abgestellt worden. Wie der Schweer betonte, arbeite Mitnetz mit Hochdruck am Ausbau und der Verstärkung der Netze und Anlagen. Die Erneuerung und der Ausbau von Hochspannungsleitungen gehörten ebenso dazu wie der Bau und der Ersatz von Hochspannungsschaltanlagen und Transformatoren. Als problematisch bezeichnete Schweer dabei allerdings die langen Planungs- und Genehmigungszeiten. Zudem würden Bürgerproteste den Netzausbau verzögern.
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Januar 14, 2015

Fritz Wilhelm

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