Donnerstag, 15. Januar 2015

Preisrückgang machen Speicher attraktiver

 

Bild: Fotolia.com, anweber 
Das Verbraucherinteresse an Solarstromspeichern steigt. Bundesweit nutzen nach Schätzungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) mittlerweile mehr als 15 000 Haushalte Speicher, um den Eigenverbrauch zu erhöhen. Ein Preisrutsch bei Solarstromspeichern von rund 25 % hat laut dem Branchenverband BSW-Solar das Interesse bei Verbrauchern weiter angekurbelt. Das bereits gestiegene Interesse an Solarstromspeichern lasse sich auch an der Anzahl der Förderzusagen bei der staatlichen Förderbank KfW ablesen. Im dritten Quartal 2014 wurden 32 % mehr Anträge für Speicherzuschüsse bewilligt als im zweiten Quartal 2014. Die Bundesregierung hatte im Sommer 2013 ein Förderprogramm für Solarstromspeicher aufgelegt.
Außerdem verzeichnet der BSW-Solar nach eigenen Angaben ein zunehmendes Interesse bei Energieversorgern, Stadtwerken und der Wohnungswirtschaft nach Solarenergie und anderen erneuerbaren Energien. Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar: „Neue Geschäftsmodelle und Allianzen verschaffen der Energiewende Rückenwind und werden der Solarenergie weltweit zum Durchbruch verhelfen. Wir setzen darauf, dass die Politik diese für Klima und Versorgungssicherheit unverzichtbare Entwicklung befördern und verbliebene Hindernisse auf diesem Weg abbauen wird.“ Steigender Solarhunger in China, Japan und USA Neue Geschäftsmodelle sind vor allem in Deutschland nötig: Der angesetzte „Zielkorridor“ von 2,4 bis 2,6 GWp Solarzubau im Jahr 2014 wurde deutlich unterschritten und betrug 2014 nach Angaben der Europäischen Vereinigung Erneuerbare Energien (Eurosolar) 1,9 GWp. Nachdem der Zubau von 7,6 GWp im Jahr 2012 bereits 2013 mehr als halbiert wurde (3,3 GWp), schätzt der Verband, dass der neuerliche Einbruch das Aus für weitere Betriebe nach sich ziehen wird. Der BSW-Solar sieht die Situation in Deutschland positiver. Immerhin erhöhte sich die Anzahl der Solarstromanlagen 2014 um 75 000 Anlagen auf rund 1,5 Mio., die zumeist auf Eigenheimen und mittelständischen Unternehmen installiert sind. Das sei ein Anstieg von 12,9 % im Vergleich zu 2013.
Zu den weltweiten Wachstumsmärkten werden weiterhin Japan, China und die Vereinigten Staaten zählen. Nach ersten Schätzungen des BSW-Solar wuchs die weltweite Nachfrage 2014 um 10 % auf über 40 GW. Im Jahr 2015 könnte somit erstmals die 50-GW-Marke überschritten werden, so die Erwartungen der Solarbranche. Nach Einschätzungen von Energieexperten wird sich die globale Nachfrage bis 2020 vor diesem Hintergrund mindestens verdoppeln, vielleicht sogar verdreifachen.
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Januar 08, 2015

Heidi Roider

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