Montag, 5. Januar 2015

PV-Zubau weiter rückläufig

 

Bild: Fotolia.com, @nt 

Nach Angaben der Bundesnetzagentur sinkt die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen im Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2015 und 1. März 2015 jeweils zum Monatsersten um 0,25 %. In den vergangenen zwölf Monaten sei der Photovoltaikzubau mit 1 953 MW erneut unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors geblieben, teilte die Bundesnetzagentur Ende Dezember mit. Bis November 2014 sei der Zubau im Vergleich zum Vorjahr um 43 % gesunken, erklärte Peter Franke, Vizepräsident der Behörde.

Die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen wird nach den Regelungen des EEG monatlich angepasst. Hierbei ist eine konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils 0,5 % vorgesehen. Die Einspeisevergütung wird zusätzlich abgesenkt, wenn sich der Zubau oberhalb des im EEG festgelegten Korridors von 2 400 MW bis 2 600 MW pro Jahr bewegt. Die Absenkung erfolgt dabei stufenweise je nach Höhe der Überschreitung. Eine Unterschreitung des Zubaukorridors führt hingegen dazu, dass die Vergütung weniger stark sinkt, gleich bleibt oder sogar ansteigt. Für den Zeitraum 1. Oktober 2014 bis 1. Dezember 2014 hatte die Bundesnetzagentur die Einspeisevergütung für PV-Anlagen bereits um 0,25 % reduziert.
Neben dem Meldeportal, das der Erfassung der Photovoltaik-Anlagen dient, führt die Bundesnetzagentur seit dem 1. August 2014 ein Anlagenregister, um den Zubau der anderen erneuerbaren Energien zu dokumentieren. Für den Zeitraum August 2014 bis November 2014 betrug der Zubau der Windenergie an Land 1 296 MW netto. Es wurden 1 439 MW neu installierter Windenergieleistung an Land in Betrieb genommen und 143 MW endgültig stillgelegt. Im gleichen Zeitraum wurden Biomasseanlagen mit einer Leistung von insgesamt 15 MW neu in Betrieb genommen. Für die Flexibilitätsprämie von Biomasse-Bestandsanlagen ist ein "Deckel" mit einer Obergrenze von insgesamt 1 350 MW zusätzlich installierter Leistung vorgesehen. Bis Ende November 2014 betrug der hierauf anrechenbare Zubau rund 6 MW.

Der vorstehende Beitrag zum Thema Einspeisevergütung für Strom wurde bereitgestellt von: Energie & Management

Dezember 30, 2014

Timm Krägenow

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