Mittwoch, 25. Februar 2015

Gabriel contra Seehofer

Bild: Fotolia.com, saschi79

Beim politischen Aschermittwoch hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) seine Haltung gegen die Trassen bekräftigt. Für Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ist das reiner „Unsinn“.Er werde keinen Trassen zustimmen, solange die Notwendigkeit dafür nicht dargelegt werde, sagte Seehofer beim politischen Aschermittwoch in Passau laut Agenturmeldungen. Die Energieversorgung in Bayern müsse vorrangig mit Gaskraftwerken erreicht werden und nicht durch den Import von Strom. „Es kommt nicht infrage, dass wir in die Kohlekraft einsteigen, um aus der Atomkraft auszusteigen“, sagte Bayerns Ministerpräsident.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat den anhaltenden Widerstand Seehofers gegen neue Stromtrassen laut Agenturmeldungen scharf kritisiert und vor steigenden Strompreisen in Bayern gewarnt. „Diesen Unsinn müssen wir stoppen − im Interesse Bayerns, aber auch im Interesse ganz Deutschlands“, sagte der SPD-Vorsitzende beim politischen Aschermittwoch der SPD im bayerischen Vilshofen. Dabei gehe es nicht darum, dass die Trassen genau so verlaufen müssten wie von den Betreibern vorgeschlagen. Da könne man natürlich über Alternativen reden, erklärte Gabriel. Dies sei der bayerischen Staatsregierung auch schon vorgeschlagen worden. Aber die Zeit dränge, sagte Gabriel.

Der vorstehende Beitrag zum Thema Trassen wurde bereitgestellt von:

Energie & Management

Februar 18, 2015

Heidi Roider

Tel: +49 8152 9311-0

Fax: +49 8152 9311-22

info[ @]emvg.de© 2014




Energie & Management

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen