Sonntag, 8. März 2015

Milliarden-Verlust bei Eon erwartet

Bild: Fotolia.com, Rynio Productions

Der Fehlbetrag des Energieunternehmens Eon soll sich für das abgelaufene Geschäftsjahr auf bis zu 3 Mrd. Euro belaufen.Diesen hohen Fehlbetrag nennt das Handelsblatt vom 5. März und beruft sich auf Konzernkreise. Der Eon-Konzern wird am 11. März seine Bilanzzahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorstellen. Jedoch wird bereits seit Wochen über die tatsächliche Höhe des Verlust spekuliert.

Dass Eon einen Verlust präsentieren wird, ist indes schon länger bekannt: Anfang Dezember 2014 hatte der Konzern mitgeteilt, alle Kohle-, Gas- und Kernkraftwerke sowie den Stromhandel und das Gas-Upstream-Geschäft in eine neue Gesellschaft auszulagern. Finanzvorstand Klaus Schäfer kündigte damals zudem an, das Eon angesichts der Baisse am Kraftwerksmarkt und dem mauen Geschäft in Südeuropa für das laufende Geschäftsjahr Abschreibungen von 4,5 Mrd. Euro vornehmen müsse. Damit war bereits absehbar, dass die Düsseldorfer im Frühjahr eine Bilanz mit roten Zahlen präsentieren werden.
Bereits im November 2014 hatte der Düsseldorfer Energiekonzern die Zahlen der ersten neun Monate veröffentlicht. Demnach hat der Konzern zwischen Januar und September insgesamt 81,3 Mrd. Euro umgesetzt, etwa 9 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Konzernüberschuss brach von 2,9 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum auf 255 Mio. Euro ein. Allerdings konnte Eon 2013 einmalige Buchungsgewinne aus dem Verkauf bayerischer Wasserkraftwerke an die österreichische Verbund AG sowie aus der Veräußerung der Eon Thüringer Energie und anderer Beteiligungen in der Slowakei und in Tschechien verzeichnen.

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März 03, 2015

Heidi Roider

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